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Chemie-Arbeitsblatt _ _ Klasse _ _ _ Name ____________________________Datum _ _ ._ _._ _ |
Säuregehalt in Essig und Zitronensaft
Aufgabenstellung:
1. Bestimme den Massenanteil Essigsäure in SpeiseessigGeräte und Chemikalien:
10-ml-Pipetten, Pileusball, 200- bzw. 250 ml-Weithals-Erlenmeyerkolben,
Essig- bzw. Zitronensaftlösung unbekannter Konzentration, Phenolphthalein,
Bechergläser, elektrischer Rührer, Rührmagnete, Blatt weißes Papier, Stativ,
Bürettenhalter, Muffe;
Durchführung: Pipettiere 10 ml
Essiglösung aus der
Speiseessigflasche bzw. 10 ml frisch gepressten und filtrierten Zitronensaft und
gieße sie in den 200-ml-Weithals-Erlenmeyerkolben. Verdünne die Lösung
mit dest. Wasser auf ca. 50 ml. Gib dazu einige Tropfen Phenolphthalein.
Fülle dann die Bürette bis etwas über die
oberste Marke mit Natronlauge der Konzentration c=1 mol/l. Wie die
Bürette abzulesen ist, zeigt die nebenstehende Abbildung. Achte darauf,
dass nichts daneben fließt. Stelle dann die Bürette genau auf 0 ml ein (Überschuss
in ein Becherglas).
Stelle dann den Erlenmeyerkolben mit der Lösung unbekannter Konzentration
auf den elektrischen Rührer, rühre mit einer geringen Geschwindigkeit
und lasse die Natronlauge langsam, in tropfenweisen Portionen in die
Säure-Lösung hineinlaufen.
Gegen Ende der Titration braucht der Farbumschlag des
Phenolphthaleins immer länger, bis er wieder verschwunden ist. Entsprechend lange
musst du warten. Wenn dies der Fall ist, gib die Natronlauge nur
noch einzeltropfenweise zu. Wenn die Farbe (schwach rosa) sich nicht mehr ändert, lies
den Verbrauch (siehe Abbildung) an Natronlauge ab.
Auswertung:
Gegeben: 1. V(Essiglösung) = ____ ml bzw.
V(Citronensäurelösung) = ______ ml
2. Natronlaugekonzentration c(NaOH) = 1 mol/l
3. experimentell ermittelter Verbrauch: V(NaOH)= ______ ml für Essiglösung bzw. V(NaOH)= ______ ml
für Citronensäurelösung
Gesucht: Massenanteil w(Essigsäure) bzw. w(Zitronensäure)
Lösungsschritte:
1. Reaktionsgleichung:______________________________________________________________________________________
2. daraus folgt für das Stoffmengenverhältnis: n(Essigsäure) : n(NaOH) = ____ : ____
3. Mit c(Säure) = n(Säure) /V(Säure) bzw.c(Lauge) = n(Lauge)/ V(Lauge) erhält man aufgelöst nach n(Säure)= c(Säure) *V(Säure)
und n(Lauge) = c(Lauge) * V(Lauge), Gleichsetzung und zuletzt entsprechender Umformung:
4. c(Essigsäure) __ (V(Essigsäure) = c(NaOH) __ (V(NaOH) . Die weitere Umformung ergibt dann:
5. c(Essigsäure) = _______________________ = ____________________ = ________ mol/l
6. Berechnung der Massenkonzentration aus der Stoffmengenkonzentration:
Mit m = ____ __ ____ und der Molaren Masse von Essigsäure M(CH3COOH) = ___________ _____ erhält man für die Stoffportion
m(Essigsäure): m(Essigsäure) = _______________ __ _________________ =
________ g. Diese Stoffportion ist in einem Liter Lösung
gelöst. Die Massenkonzentration b = m/V beträgt dann
für b(Essigsäure) =
________ g __ __________ ml = _______ _____ g/l
7. Der Massenanteil an Essigsäure in Speiseessig beträgt dann w(CH3COOH) = m/mLsg unter der Annahme, dass die Dichte r(Speiseessig) = 1,0 g/mL beträgt.
Arbeitsauftrag: Berechne analog das Stoffmengenverhältnis n(Citronensäure) : n(NaOH) bei der Neutralisation und ermittle die Säurekonzentration im Zitronensaft. Bedenke dabei, dass Citronensäure eine Tricarbonsäure ist und 1 Mol Wasser als Kristallwasser bindet. Was genau bedeutet das?
update: 05.01.07