Versuch 1: Mische in je einem Rggl. die folgenden Carbonsäuren und
Alkohole:
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| A: 2 ml Ameisensäure mit 2 ml
Ethanol |
Nach dem Mischen wird vom Lehrer jeweils 1 Tr. konzentrierte
Schwefelsäure hinzugefügt. Nach der Zugabe eines Siedesteinchens wird
über der kleinen Flamme des Bunsenbrenners ca. 2 min erhitzt. Der
Inhalt wird danach in ein Becherglas mit 200 ml aqua dest. gegeben. |
| B: 2 ml Essigsäure mit 2 ml
1-Butanol |
| C: 2 ml Essigsäure mit 2 ml
1-Pentanol |
| D: 1 ml Buttersäure mit 10 ml
Ethanol (im Abzug) |
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E: 0,5 g Salicylsäure mit 2 ml Methanol |
| F: 0,5 g Benzoesäure mit 2 ml
Ethanol |
Auswertung:
| Säure/Alkohol |
Beobachtungen |
Geruch |
| Ameisensäure/Ethanol |
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| Essigsäure/1-Butanol |
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| Essigsäure/1-Pentanol |
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| Buttersäure/Ethanol |
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| Salicylsäure/Methanol |
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| Benzoesäure/Ethanol |
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Versuch 2:
a) In die Apparatur (s. nebenstehende Abb.) aus einem 100-ml-Rund kolben, einem
Rückflusskühler und einem Heizpilz werden jeweils 10 ml Ethanol gegeben und 10
ml Essigsäure gegeben. Danach werden 10 Tr. konz. Schwefelsäure zugegeben.
Nach Zugabe von 2 Siedesteinchen wird ca. 10 min lang zum Sieden erhitzt. Nach
dem Abkühlen kommt der Kolbeninhalt in einen 100-ml-Messzylinder mit
Stopfenbett, in dem sich 50 ml aqua dest. befinden.
Beobachtung: _______________________________________________________________________________
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b) Danach wird der Messzylinder mit einem Stopfen verschlossen und bis zur
nächsten Stunde stehen gelassen.
Beobachtung:_______________________________________________________________________________
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Auswertung:
1. Welche strukturellen Merkmale der Edukt-Moleküle sind bei den
Molekülen der auf dem Wasser schwimmenden Ester vermutlich nicht mehr
vorhanden? Begründe deine Vermutung! Woran erinnert der Geruch der
entstandenen Ester?
2. Schwefelsäure wirkt in den Reaktionen als Katalysator. In
welcher Phase liegt sie nach dem Ausgießen des Reaktionsgemisches in Wasser
vor?
3. Beschreibe die Funktionsweise der Rückflussapparatur in
Versuch 2. Welche Reaktionsbedingungen gewährleistet sie?
4. Wie viel Mol Ethanol und Essigsäure wurden in Versuch 2
eingesetzt? Berechne über die Dichte (siehe Datenblätter Alkohole und
Carbonsäuren) die konkrete Masse m [g] und daraus die Stoffmenge n [mol].
5. Bestimme das Volumen der wässrigen Phase und das Volumen der
Esterphase. Berechne, wie viel Mol Ethansäureethylester
(Essigsäureethylester) mit der Dichte r = 0,900 g/ml
und der Molaren Masse M = 88 g/mol ungefähr entstanden sind. Vergleiche dies
mit der Stoffmenge der Edukte.
6. Welche Schlussfolgerungen sind aus den Versuchen 2.b. zu
ziehen? Wie könnten diese experimentell überprüft werden?
7. Formuliere für die Estersynthesen aus den Versuchen 1 und 2 die Reaktionsgleichungen. |