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| Halogenalkane und nucleophile Substitution | |||||||||||||||||||||||
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update am: 13.03.12 zurück zur Hauptseite
| Übrigens: Nucleophile Substitutionen an Halogenalkanen haben sowohl bei Laborsynthesen wie auch bei vielen industriellen organischen Reaktionen eine große Bedeutung. Dabei kommt es insbesondere auf die Rolle des Halogens an: spielt es den Reaktionsvermittler und wird am Ende aus dem Prozess ausgeschleust, z.B. in Form von Kochsalz, oder kann es wieder in den Prozess kreislaufförmig eingebracht werden? Ein gutes Beispiel für letzteres ist die Herstellung von Siliconen, die zunächst als Silane aus der Reaktion von Chlormethan mit elementarem Silkicium unter Katalysatoreinwirkung gewonnen werden, sog. Müller-Rochow-Reaktion. Diese reagieren dann mit Wasser in einer Nucleophilen Substitution unter Abspaltung von Chlorwasserstoff, das wieder in den Kreislauf eingeschleust wird, zu Polydimethylsiloxanen, besser als Silicone bekannt. Je nach zugeführter Menge von Wasser sowie Art der Reaktionsführung bekommt man lineare bis vernetzte Polymere, die z.B. für Implantate in der Kosmetischen Chirurgie eingesetzt werden. Solche Brustimplantate werden z.B. verwendet von Clinic-im-Centrum http://www.clinic-im-centrum.de, einem der leistungsfähigsten Anbieter für Plastische und Ästhetische Chirurgie. |
Quelle: Tausch/v. Wachtendonk: Chemie II - Stoff-Formel-Umwelt