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Chemie-Arbeitsblatt _ _ Klasse _ _ _ Name ____________________________Datum _ _ ._ _._ _ |
Das Donator-Akzeptor-Prinzip bei Redoxreaktionen
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Geben und nehmen: dies allgegenwärtige Prinzip des Ausgleichs bestimmt auch chemische Reaktionen. Zum Beispiel, wenn Metalle mit Nichtmetallen reagieren. Das zeigen folgende Versuche. |
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V1: Mit der Tiegelzange werden nacheinander
ein Stück Magnesiumband, ein Stück Kupfer- bzw. Silberblech
und ein V2: Ein Gasbrenner wird so in ein Stativ eingespannt, dass die
entleuchtete Flamme waagrecht brennt. Das Ende eine Glasrohrs wird mit
etwas frischem Magnesiumpulver, gefüllt und dieses seitwärts in
die Flamme geblasen. Der Versuch wird mit Kupfer- und Eisenpulver
wiederholt. Achte in deinen Beobachtungen auf die Helligkeit der
Flammen. LV3: Ein brennendes Magnesiumband wird in einen mit Chlorgas
gefüllten Standzylinder geworfen, der ca. 1 cm hoch mit Sand
gefüllt ist. Der Versuch wird mit Eisenwolle wiederholt. Notiere
deine Beobachtungen! |
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LV4: In ein großes Rggl. wird unten
seitlich ein Loch von ca. 8 mm Durchmesser geblasen. Dann erhitzt man im
Rggl. ein Beobachte den Reaktionsverlauf und beschreibe das Reaktionsprodukt.
Dieses wird nach dem Erkalten vorsichtig in Wasser aufgelöst (wegen
u.U. noch vorhandener Na-Reste). V5: In drei Rggl. wird etwas entfettete Eisenwolle gegeben.
Die Eisenwolle im 1. Rggl. wird mit aqua dest. versetzt, die im
2. Rggl. mit Chlorwasser und im 3. Rggl. mit Bromwasser. Notiere
deine Beobachtungen! |
| Auswertung:
1. Deine Beobachtungen zu den Versuchen musst du auf einem Extra-Blatt notieren! 2. Deute das unterschiedliche Verhalten der Metalle in V1 bis LV4. Wofür dient die Helligkeit der Flamme als "Indikator"? 3. Interpretiere das unterschiedliche Verhalten des Eisens in V5. 4. Formuliere für V1 bis V5 die Reaktionsgleichungen. 5. Warum findet man die Elemente Chlor und Brom in der Natur nicht in elementarer Form? 6. Sauerstoff hat einen Volumenanteil an der Luft von knapp 20%. Warum ist diese Tatsache eigentlich erstaunlich? Wodurch bleibt der Sauerstoffanteil der Luft eigentlich konstant? |
update: 05.01.07
Quelle: Tausch, von Wachtendonk: Chemie 2000+, Band 2, Bamberg 2004