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Chemie-Arbeitsblatt _ _ Klasse _ _ _ Name ______________________Datum _ _ ._ _._ _ |
Anwendung der Quadratischen Gleichung in der Chemie
| Für den Fall, dass eine mittelstarke Säure
nur teilweise mit Wasser reagiert, dass also der von der Säure
abgespaltene Teil sich wesentlich von der Ausgangskonzentration
unterscheidet, muss mit der Quadratischen Gleichung gerechnet werden.
Die Form der Säure wird im folgenden mit HA umschrieben. Für die unvollständige Dissoziation gilt die Reaktionsgleichung: HA + H2O <====> H3O+ + A‾ |
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| Der Ausdruck für die GG-Konstante ergibt sich nach dem MWG zu: |
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| Kennt man die anfängliche
Gesamtkonzentration der Säure mit c0(HA) und weiß man, dass
im Gleichgewichtsfall nur ein Teil der Säure undissoziiert bleibt,
während der andere Teil in A‾-Ionen dissoziiert ist, dann gilt 1.
die sog.
Massengleichgewichts-Bedingung: c0(HA) = c(HA) + c(A‾) . Sie besagt, dass die Gesamtmenge des Anions während der Dissoziation konstant bleibt. Ferner ist bekannt, dass die Konzentrationen der A‾-Ionen und der H3O+-Ionen
einander gleich sind, da die Dissoziation von HA die einzige Quelle für
H3O+ ist. Die Dissoziation des Wassers und der
Beitrag von H3O+ aus dem Wasser zur
Gesamtkonzentration von H3O+ kann hier
vernachlässigt werden. Somit gilt als 2. Bedingung die Ladungsgleichgewichtsbedingung: c(H3O+) = c(A‾) . Sie besagt, dass die positive Gesamtladung gleich der negativen Gesamtladung sein muss! Die bisherige Betrachtung hinsichtlich der Erhaltung der Anionmenge und der Ladungsneutralität wird dazu benutzt, den Ausdruck für die GG-Konstante zu vereinfachen: es sei die gesuchte c(H3O+) = c(A‾) = x . Somit wird aus dem obigen Ausdruck Ks = x2/c(HA)
und c0(HA) = c(HA) + x . Ks *(c0(HA) - x) = x2 <=> Ks * c0(HA) - Ks * x = x2 <=> x2 + (Ks * x) - (Ks * c0(HA)) = 0 |
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| Nach der pq-Formel hat dieser Term die Lösung: |
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| Von den beiden Lösungen dieser Gleichung
ist nur die mit der positiven Wurzel sinnvoll, da es keine negativen
Konzentrationen gibt. Damit kann die Tabelle aus dem AB „Stärke einer Säure bzw. Base (III)“ so erweitert werden, wie es die Tabelle darstellt. |
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| Unter bestimmten Bedingungen kann diese Gleichung vereinfacht werden, dann nämlich, wenn x im Verhältnis zur Ausgangskonzentration sehr klein ist und damit die Konzentration der undissoziierten Säure praktisch gleich der Konzentration der gesamten vorhandenen Säure ist. Damit landet man automatisch beim Rechenweg für schwache Säuren bzw. Basen. | |||||||||||||||||||
update: 16.06.2007 zurück zur Hauptseite